YORK: Islanders (2012)

Das Jahr 2012 rast dem Ende entgegen und es stapeln sich auf meinem Schreibtisch die CD-Neuveröffentlichungen. Da hilft nur noch Selektieren. Wer jetzt auf der Zielgeraden die Nase vorn hat muss schon einiges bieten. Et voila … wenn Anspruch und Wohlfühlbarometer eine wesentliche Rolle spielen, dann ist YORK mit „Islanders“ definitiv das beste Album des Jahres.

Hinter dem Pseudonym steckt der deutsche Keyboarder und Produzent Torsten Stenzel (41) sowie sein Bruder Jörg an den Gitarren. Seit den 90er Jahren produziert Mastermind Torsten Stenzel Chillout-, Pop- und Trance-Projekte auf internationaler Bühne. Vielleicht dürfte „DJ Taucher“ Insidern ein Begriff sein. Mit Jens Gad zusammen produzierte er die „Enigmatic Obsession“. Seit 2008 lebt er auf der verträumten Karibikinsel Antigua. Im heimischen Studio entstand das Doppelalbum „Islanders“. Mit dieser Scheibe werfen die beiden Brüder alles in die Waagschale, als gäbe es kein Morgen. Sie vereinen sämtliche Attribute in sich, bei denen es um die Schönheit und Zeitlosigkeit der Musik geht. Ein umwerfendes Album, dass mir gleich zu Beginn den Boden unter den Füßen zieht. Kaum aufgestanden geht es gleich weiter, Track für Track, ein Ohrenbalsam folgt dem nächsten. Hier vermischen sich entspannte  Electronicperlen, treibende Beats und atemraubende Gesangsnummern, alles vom Feinsten mit diversen Pop-Sängern und Gastmusikern. Noch nie war Leadgitarre in Kombination mit Electronicsounds so geschmeidig und harmonisch zu genießen. Spielfreude pur. Mike Oldfield als Gastgitarrist verleiht dem Hörer wahrhaftig Flügel und lässt dich durch die Karibikwolken fliegen. Und das Gute daran ist: Es gibt keinen Fehler, der den Song in sich wieder kippen könnte. Ein sagenhaftes Doppelalbum mit einem (etwas) irritierenden Cover erhält einen Ehrenplatz in meinem Archiv. Bei über 20 Titeln gibt’s einfach keinen Schwachpunkt. Das ist einmalig. Das ist DAS Album des Jahres.

httpv://www.youtube.com/watch?v=DSwOkBpdEmA

httpv://www.youtube.com/watch?v=j1_HkJehLYE

 

6 Gedanken zu „YORK: Islanders (2012)“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.