Triangle Sun: Diamonds (2011)

Auch Russen wollen chillen. Ein Geheimtipp aus dem tief verschneiten Moskau sind die drei exzellenten Musiker von „Triangle Sun“. Offenbar macht Glasnost auch nicht Halt vor toller Musik. Es brauchte lediglich ein paar Jahre, um endlich in die  westlichen Regionen vorzudringen. Anfang 2011 erschien das Debütalbum „Diamond“.  Qualitätsmäßig brauchen sich die drei Russen nicht zu verstecken. Im Gegenteil, ihre Musik spielt in der gleichen Liga, wo „Simply Red“, „Pet Shop Boys“ oder „Yello“ einst ihre besten Zeiten hatten.
Der Sound klingt spielerisch leicht und beschwingt. Allerdings ist es nicht ganz einfach, einem speziellen  Genre diese Musik zuzuordnen. Es ist eine Mischung aus souligem Edelpop, Downbeat-Electronic und Chillout. Eine markante männliche Gesangsstimme, ähnlich wie die von Mick Hucknall (Simply Red), erdet den lockerleichten Sound.  Sämtliche Vocaltracks, insbesondere „Diamonds“, „Beautiful“, „Stay“, „Summer of Love“ haben Ohrwurmqualität, überzeugen mit Klasse und einem reizenden Groove, der sowohl die Sinne als auch das Rhythmusgefühl inspiriert. „When the rain comes falling down“ ist echt was für Genießer, Mitternachtsstimmung, Regentropfen am Fenster, das passt. „Buddha“ mutiert von einer Chillout-Hymne aus dem Cafe Del Mar zur fetten Downbeat-Nummer. „It’s heavy to breathe“, starke Deep-Bass-Electronic und auch „Karelia“, ein  Leckerbissen für High-End-Freaks. Schönes, abwechslungsreiches Album.

httpv://www.youtube.com/watch?v=MncXDR3x7bQ

httpv://www.youtube.com/watch?v=7imB21QeX58

 

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