SINE: Tiefblau (2016)

15 unterschiedliche Chilloutperlen zum Relaxen und Grooven befinden sich auf der neuen CD von SINE. Allesamt üppig und wohltemperiert produziert von Gitarrist Thomas Hauser, der vor einigen Jahren mit seinem Bruder Jochen die Ambient-Formation SINE gründete. In manchen Tracks kann man abtauchen in das Tiefblau der Meere, manche Songs plätschern wie ein Rinnsal und einige Titel ragen hervor wie der Fels in der Brandung. SINE: Tiefblau (2016) weiterlesen

Schiller: Licht- und Schattentour 2016

Eine bombastische Show sollte es werden in der Kölner Lanxess-Arena. Trifft auch zu, was die Licht- und Lasershow angeht. Noch nie habe ich so eine grandiose, stimmige Lightshow gesehen. Das war Weltklasse!!! Doch was fabrizierte der Künstler Christopher von Deylen in den ersten zwei, drei Tracks? War das gewolltes Warmspielen? War das ein Versuch experimentelle Sounds zusammen mit der neu gefunden Bandcrew zu exerzieren um einen Song zu bilden? Kurios.
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Stan Dart: Hometown Memories (2016)

Das neue Doppelalbum des Österreichers Stan Dart ist als eine Hommage an seine Heimatstadt Graz zu verstehen. Es erzählt von persönlichen Erinnerungen und historischen Plätzen. Berühmte Persönlichkeiten wie der Komponist und Dirigent Robert Stolz oder auch die österreichische Pop-Band „Opus“ („Life Is Life“) waren einst Bürger dieser Stadt. Stan Dart: Hometown Memories (2016) weiterlesen

Blank & Jones: DOM (2016)

Als wäre dafür der Kölner Dom gebaut: Blank & Jones präsentierten einen stimmigen Electronic-Illuminations-Event in DarkRedBlue-Farben und flirrenden Laserstrahlen. Gott sei gedankt, dass über 50.000 Menschen in drei Nächten im August 2016 diese Show erleben durften. Die dazugehörige CD enthält die gleiche atmosphärische Musik, die im Dom von den beiden DJs, hoch oben aus der Kuppel über dem Altar, dem staunenden Publikum geboten wurde.
Bizarre, sakrale Electronic, warme Klangflächen und der Nonnengesang der Hildegard-von-Bingen-Chöre machen diese Musik zu einem sinnlichen Kunstgenuss. Applaus für die Veranstalter und Daumen hoch für die sensationelle Electronicmusic.

YORK: Traveller (2016)

Traveller

Dass richtig gute Musik immer seltener wird, kommt mir sehr entgegen, da ich immer weniger Zeit zum Rezensieren habe. Nach ca. vier Jahren präsentiert Sound-Designer Torsten Stenzel aka YORK sein neuestes Werk: „Traveller“. Ob es mit seinem Vorgänger „Islanders“ mithalten kann? Die Antwort will ich schon vorweg geben: Nein, denn das Jahrhundertwerk von 2012 ist kaum zu toppen. Wie dem auch sei, auf „Traveller“ befinden sich immerhin eine Handvoll erlesener Klangperlen, die allein den Kauf des gesamten Doppelalbums rechtfertigen. YORK: Traveller (2016) weiterlesen

Schiller: „Future“ (2016)

Willkommen in der futuristischen Klangwelt von Schiller. 31 neue Songs sind in der Wüste von Mojave/California entstanden. Ja, das neue Domizil von Mastermind Christopher von Deylen ist seit ein paar Jahren Los Angeles. Bei so vielen neuen Tracks trennt sich zwangsläufig die Spreu vom Weizen. Einiges klingt banal und überfrachtet (wie die Single „Paradise“) – vieles klingt jedoch weltmeisterlich und sagenhaft. Für jeden Fan ist mit Sicherheit „der spezielle“ Song dabei. Seine sphärischen Instrumentals sind immer ein Garant für herausragende Electronicmusic. Somit zieht sich das komplette Album wie eine elegische Wüstenklanglandschaft – unterbrochen durch rhythmusbetonte Gesangsnummern. Allen voran die sensationellen Tracks wie „Save Me a Day“ mit Samu Haber (Sunrise Avenue), die Gänsehautperle „For You“ von Textschreiberin Sharon Stone, oder das zehnminütige „Looking Out For You“ mit Emma Hewitt – eine einzigartige Kombination aus Pop, Gospel und sphärischer Sinnlichkeit mit bombastischen Effekten. Christopher von Deylen beweist wiedermal, dass er einer der ganz großen Künstler auf diesem Planeten ist.

Beacon: Escapements (2016)

Mit ihrer Musik erforscht das New Yorker Electronic-Duo „Beacon“  (Leuchtfeuer) die dunkle Seite der süßen Melodie. Das ist verführerisch und unbequem zugleich.  Ein bisschen „Soft-Cell“ der 80er gemischt mit dem melancholischen Sound von „M83“ ergibt einen düster-sexy-groovy Ambient-Pop der Neuzeit mit feinfühlig akzentuiertem Gesang. Da die Band erst seit 2012 in ihrem Studio in Brooklyn experimentiert, empfiehlt es sich auch ein paar ältere Tracks zu hören. Geheimtipp!
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Of Monsters and Men: „Beneath the Skin“ (2015)

Eine dämonische Aura umgibt die Indie-Rock-Band „Of Monsters and Men“ aus Island, die mit dem Soundtrack zum Zombie-Spektakel „The Walking Dead“ berühmt wurde. Ihr neuestes Werk „Beneath the Skin“ liefert u.a. mit dem Titel „Thousand Eyes“ den Soundtrack zur neuen US-Marvel-Serie „Jessica Jones“ … hörenswertes Album.
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