Musik: Rainbow Serpent Stranger (2010)

Eigentlich habe ich viel zu lange gezögert diese (im Herbst 2010 erschienene) Platte als CD-Tipp zu empfehlen. Je öfter sie ihre Runden im Player dreht, umso mehr springt bei mir der Funke der Begeisterung über. Heute muss ich sagen: „Stranger“ ist durchaus die beste Rainbow-Serpent-CD! Einen nicht unerheblichen Anteil dazu bewirkte die Kollaboration mit der klassisch ausgebildeten Pop-Sängerin Isgaard. Somit erreicht ein weiteres Mal elektronische Instrumentalmusik den Charme von progressiver Pop-Trance-Musik, wie SCHILLER es schon seit Jahren erfolgreich demonstriert.

Musik: Rainbow Serpent Stranger (2010) weiterlesen

Musik: BLISS Quiet Letters (2003)

Ein Jahrhundertalbum … gibt es das? Immer wieder tauchen hier und da die persönlichen Hitlisten passionierter Musikfans auf. Vielleicht ist es an der Zeit, dass auch ich mal meine Favoriten sortiere. Aus meiner Top 20, die sich aus unterschiedlichen Stilrichtungen zusammensetzt, erheben sich wahrlich mehrere unumgängliche Meilensteine. Die dänisch-englisch-nigerianische Formation BLISS mit ihrem Ausnahmealbum „Quiet Letters“ ist einer davon.

Musik: BLISS Quiet Letters (2003) weiterlesen

Musik: Schiller Atemlos Live (2010)

Das Gute an SCHILLER „Live“ ist der Reifeprozess. Je öfter die vermeintlich „beste Band der Welt“ um Soundgenie Christopher von Deylen auf Tournee geht, umso besser werden sie! Als Konzertbesucher der ersten Stunde kann ich da aus Erfahrung sprechen: Nie war SCHILLER so wertvoll wie bei der mittlerweile vierten Deutschland-Tournee im Mai 2010. Die DVD/BluRayDisc „Atemlos Live“ gibt einen fantastischen Einblick in das sensationelle Konzert in der Hamburger O2-World-Arena.

Musik: Schiller Atemlos Live (2010) weiterlesen

Musik: Blank & Jones Chilltronica No. 2

Gerade, als der erste Schnee des neuen Winters meinen Balkon beschmückt und so bescheidene Dinge wie der Genuss einer heißen Tasse Kaffee oder einfach nur Musikhören ein ungemein entspanntes Wonnegefühl bescheren, kommt mir die neue CD-Compilation von Blank & Jones sehr entgegen. Um es gleich vorwegzunehmen: Die Musik klingt irgendwie nach Herbstblues im Winterwald, muss allerdings nicht zwangsläufig traurig sein, sondern eher ruhig, mondän, sinnlich und fragil. Für mich persönlich ist es die ideale Wintermorgenweckrufmusik, um ganz easy in die Pötte zu kommen.

Musik: Blank & Jones Chilltronica No. 2 weiterlesen

Musik: LICHTMOND

Es ist schon eine bemerkenswerte Formation: Die ehemaligen AMBRA Sound-Designer Martin und Giorgio Koppehele, ihre lyrisch ambitionierten Ehefrauen Suna und Gabi, der Schauspieler Thomas E. Killinger, als Geschichtenerzähler, Gitarrist Manuel Lopez sowie die bezaubernden Sängerinnen Meera Fé und Saskia Philips, produzieren ein fulminantes Pop-Epos, das es so in dieser Art noch nicht gab. Das allein ist schon verführerisch genug, doch getoppt werden soll alles noch durch fantastische Animationsclips und später, im Herbst, mit einer Deutschland-Tournee bei „Night Of The Proms“.

Musik: LICHTMOND weiterlesen

Musik: Blank & Jones Relax 5

Seit 2003 beglücken Blank & Jones ihre Fans mit hochkarätiger Chillout-Musik. „Relax 5“ ist wieder ein Doppelalbum, eine Platte zum Chillen, eine zum Abtanzen. Also ein perfektes Album für die einsame Insel? Diese Frage stellt sich im iPod-Zeitalter zwar nicht mehr technisch, dennoch kristallisiert sich trotz des großen Angebots an Musik immer wieder ein Spitzenalbum heraus. „Relax Edition Five“ erfüllt definitiv diesen Anspruch!

Musik: Blank & Jones Relax 5 weiterlesen

Musik: Milchbar (2) Compiled by Blank & Jones

Warum in die Karibik schweifen wenn auf Norderney die gleiche Sonne untergeht? Blank & Jones laden den geneigten Hörer in die „Milchbar“ ein. Ein historisches Strandcafe mit modernem Glasanbau und einer Rundumsicht auf die offene Nordsee. Dort geben die weltweit berühmten Musiker immer wieder gerne eine DJ-Beachparty. Die neue Platte bietet dafür perfektes Ohrfutter … cool abhängen und tanzen bis die Flut kommt.

Musik: Milchbar (2) Compiled by Blank & Jones weiterlesen

VARGO: Precious (2010)

Daumen hoch fürs Cover-Design und das edle Artwork. So würdevoll, wie die Hamburger Band VARGO die Konstellation Musik/Verpackung präsentiert ist schon beeindruckend.
Ansgar Üffink (Komponist, Produzent, Sound-Designer) und Stephanie Hundertmark (Sängerin, Texterin) veVargormitteln mit diesem Album eine zentrale Botschaft: Menschlichkeit ist ein kostbares Gut. Nun ja, mir geht’s erstmal um die Musik … und die klingt auch wirklich köstlich.
Der Ablauf des Albums erinnert irgendwie an die großen Koryphäen dieses Genres wie z.B. ENIGMA. Zunächst bin ich zwar irritiert, ein musikalisches Vorwort, eine Ode an die Freundschaft. Dann jedoch das offizielle Intro: Spannend, fast schon Pink-Floyd-mäßig und Stück für Stück eröffnet sich mir ein Bilderbuch der schönen Klänge. Klare Akustikgitarren, getragene Beats, feine Elektrogebilde und sensitiver Gesang. „You’re Not Alone“, ein chilliges Remake des 90er Jahre-Hits von OLIVE  fühlt sich an wie geschmeidiger Balsam für geschundene Hörerseelen. Direkt im Anschluss ein Crossover-TripHop-Song, der seines Gleichen sucht: „Warriors“ mit Dan Millman, Autor des weltweit erfolgreichen Bestsellers „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ im Duett mit Sängerin Stephanie. Eigentlich müsste ein Song wie dieser in sämtlichen Radiosendern rauf und runter gespielt werden, aber solange nicht Radio-DJs ihre Scheuklappen ablegen wird so manch schöne Musik keinen Zugang zum Publikum finden. Die aktuelle Platte von VARGO ist im Gegensatz zum Debutalbum „Beauty“ abwechslungsreicher, poppiger, mit etlichen radiotauglichen Songs bestückt. Sehr empfehlenswert für die Kuschel-Party zu zweit. Beim Titelstück „Precious Part One“ knallen mir die Synapsen durch. Was für ein aparter Groove, sensationell. Hier schwebe ich auf Wolke Sieben, viel zu kurz geraten dieser Song, wäre da nicht die Fortsetzung mit „Precious Part Two“. Ein angenehmes Album endet mit dem obligatorischen Nachwort.

Musik: Moonbooter World of Apes

Nach „Cosmoclimax“, seinem tollkühnen Ausflug in die entfernten Regionen des Weltalls, kehrt Moonbooter zurück auf den Heimatplaneten und entdeckt eine Welt voller Chaos und Wahnsinn. „World of Apes“ klagt mit Zynismus den selbstzerstörerischen Wahnsinn einer überdimensional nuklearbewaffneten Weltbevölkerung an. Ein Konzeptalbum, das ohne den erhobenen Zeigefinger, sondern dokumentarisch die atomare Bedrohung als Headliner hat. Es zeigt sich einmal mehr, dass gerade Elektronische Musik neben dem akustischen auch einen thematischen Anspruch aufweisen kann!

Musik: Moonbooter World of Apes weiterlesen

SOUNDCHECK – REVIEWS