Musik: Jens Buchert – Aeon In Motion

In einem futuristisch anmutendem Digipack mit ebenso chickem Coverdesign präsentiert sich die neue CD des Stuttgarter Multiinstrumentalisten Jens Buchert und liebe Leser lasst euch sagen: Den Kauf dieser Platte kann man vorbehaltlos wagen. Das ist richtungsweisende Lounge-Musik. Spritzig, chillig, stylish, mit elektrisierenden Rhythmen bestückt, vom ersten bis zum vierzehnten Track. Die Basis ist gehobenes Niveau.

Jens Buchert - Aeon In Motion Sicherlich mag der eine oder andere Track nicht Jedem auf Anhieb zugänglich sein, vor allem, wenn man sich nur mit den Soundschnipseln bei iTunes oder ähnlichen Plattformen begnügt. Doch Tracks wie „Dominion“, „Aeon In Motion“, „Touch Me“, „Love Double“ oder „Melange Electrique“ schütten ein Füllhorn exorbitanter Klänge aus und mag es auch noch so abgedroschen klingen: es ist tatsächlich Balsam für die Ohren. Verspielte Synth-Lines und Arpeggios fügen sich nahtlos ineinander, mischen sich mit harmonischen Gitarrenriffs, warme Hallräume und dazu passende Delay-Fahnen lassen hier und da einen „Space-Night-Charakter“ aufkommen. Die pulsierenden Beats jedoch betonen dieses bunte Klangspektrum auf eine sehr erfrischende Art. Auffallend im Gros der Instrumentalmusik: Drei absolut ungewöhnliche Vocal-Tracks mit verschiedenen Sängerinnen: very strange.

Jens Buchert produziert schon seit 20 Jahren als „Wizard of Sounds“ im südwestdeutschen Ländle seinen spezifischen Instrumentalstil. Ich muss gestehen, dass mich in seinen früheren Alben jeweils nur zwei, drei Stücke begeistert haben. Auf „Aeon In Motion“ ist es allerdings umgekehrt. Hier überzeugt der Meister auf ganzer Linie mit einer perfekten Ausarbeitung organischer Electro-Sounds von beeindruckender Tiefe. Das ist Lounge-Musik à la bonheur.

Will Lücken

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