Jens Buchert: She (2012)

An Jens Buchert scheiden sich die Geister. Für die einen macht er unauffällige  Hintergrundbeschallung. Für die anderen produziert er feingeschliffene Chilloutjuwelen. Als ich die ersten Songs des neuen Albums hörte, wollte ich mich schon der Fraktion der Kritiker anschließen. Zu unspektakulär plätschern die ersten Tracks durch die Membranen. Denn aufgrund seiner prächtigen Vorgängeralben wie „Aeon in Motion“ oder „Interstellar“ war meine Erwartungshaltung ziemlich hoch angesetzt. Es brauchte allerdings nicht lange, bis endlich Songs wie „Hermetic Laws“ oder „She was“ meine Schalltrichter aufs Beste verwöhnten.

Da ist es wieder: der Klang hinter dem Klang. Die Beschwingtheit der Melodie. Die Frische der Beats. Für mich klingt „Dawn Rider“ so fantastisch wie der kühne Ritt auf einem schwarzen Hengst durch den  herbstlichen Morgennebel. Tracks wie „Flashblacklight“, „Heart and Brain“, „Granulat Chrome Deluxe“ oder „Dimensionality“ präsentieren die Leichtigkeit des Seins. Ja so ist sie, die typische Jens-Buchert-Musik … easy … geschmeidig … rhythmisch … schön.

Ein Gedanke zu „Jens Buchert: She (2012)“

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