Blank & Jones: „Milchbar Season 7“ (2015)

Ihrem Stil konsequent treu bleiben Blank & Jones auch auf der neuen Milchbar-Compilation. Der erste Song führt in die erwartet relaxte Strandatmosphäre rund um die Milchbar auf Norderney – dieses Mal um zehn Uhr morgens.

Doch wer was wirklich Neues erwartet, wird eventuell enttäuscht sein. Songs, die wie in der letzten „Season 6“ unter die Haut gingen, sind leider nicht vorhanden. Muss ja nicht unbedingt von Nachteil sein, leicht-verdauliche musikalische Kost ohne Tiefgang zu erleben. Flamenco-Sounds mit Pop und Smooth-Jazz zu verbinden, ist durchaus hörenswert, aber schon oft genug geschehen. Schade auch, dass beim Remix „Pirates“ von Afterlife auf den Gesang verzichtet wurde und „nur“ ein Instrumental gewählt wurde. Eigentlich ein Manko, denn einzig der charismatische Gesang des Originals ist das, was tiefen Eindruck hinterläßt. Zugegeben, diese Kritik ist Geschmacksache. Zum Glück gibt’s doch noch ein paar feine Überraschungen, wie z.B.: Tuccinelli mit „Solo Un Delay“. Da sind sie endlich – die ,Good Vibes‘ – die ,Easy Beats‘ – oder auch die exzellente Songwriterperle „Love Rocks“ von Nikolaj Grandjean. Die zweite Hälfte der Compilation präsentiert wie gewohnt eine Auswahl an Deep-House zum Abtanzen, dabei steuern auch Blank & Jones einige Titel bei. Alles in allem ist das sehr neutrale Strandcafe-Musik.

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