ENIGMA 8

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Nach 8 Jahren das erste Lebenszeichen, dass der wahre Godfather der modernen Electronic-World-Chillout-Pop-NewAge-Ethno-Music, Michael Cretu, schon bald das neue Album veröffentlicht. Eine 17-Sekunden-Bestätigung. Thank God it’s true.

YORK: Traveller (2016)

Traveller

Dass richtig gute Musik immer seltener wird, kommt mir sehr entgegen, da ich immer weniger Zeit zum Rezensieren habe. Nach ca. vier Jahren präsentiert Sound-Designer Torsten Stenzel aka YORK sein neuestes Werk: „Traveller“. Ob es mit seinem Vorgänger „Islanders“ mithalten kann? Die Antwort will ich schon vorweg geben: Nein, denn das Jahrhundertwerk von 2012 ist kaum zu toppen. Wie dem auch sei, auf „Traveller“ befinden sich immerhin eine Handvoll erlesener Klangperlen, die allein den Kauf des gesamten Doppelalbums rechtfertigen. YORK: Traveller (2016) weiterlesen

Schiller: „Future“ (2016)

Willkommen in der futuristischen Klangwelt von Schiller. 31 neue Songs sind in der Wüste von Mojave/California entstanden. Ja, das neue Domizil von Mastermind Christopher von Deylen ist seit ein paar Jahren Los Angeles. Bei so vielen neuen Tracks trennt sich zwangsläufig die Spreu vom Weizen. Einiges klingt banal und überfrachtet (wie die Single „Paradise“) – vieles klingt jedoch weltmeisterlich und sagenhaft. Für jeden Fan ist mit Sicherheit „der spezielle“ Song dabei. Seine sphärischen Instrumentals sind immer ein Garant für herausragende Electronicmusic. Somit zieht sich das komplette Album wie eine elegische Wüstenklanglandschaft – unterbrochen durch rhythmusbetonte Gesangsnummern. Allen voran die sensationellen Tracks wie „Save Me a Day“ mit Samu Haber (Sunrise Avenue), die Gänsehautperle „For You“ von Textschreiberin Sharon Stone, oder das zehnminütige „Looking Out For You“ mit Emma Hewitt – eine einzigartige Kombination aus Pop, Gospel und sphärischer Sinnlichkeit mit bombastischen Effekten. Christopher von Deylen beweist wiedermal, dass er einer der ganz großen Künstler auf diesem Planeten ist.

Beacon: Escapements (2016)

Mit ihrer Musik erforscht das New Yorker Electronic-Duo „Beacon“  (Leuchtfeuer) die dunkle Seite der süßen Melodie. Das ist verführerisch und unbequem zugleich.  Ein bisschen „Soft-Cell“ der 80er gemischt mit dem melancholischen Sound von „M83“ ergibt einen düster-sexy-groovy Ambient-Pop der Neuzeit mit feinfühlig akzentuiertem Gesang. Da die Band erst seit 2012 in ihrem Studio in Brooklyn experimentiert, empfiehlt es sich auch ein paar ältere Tracks zu hören. Geheimtipp!
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Of Monsters and Men: „Beneath the Skin“ (2015)

Eine dämonische Aura umgibt die Indie-Rock-Band „Of Monsters and Men“ aus Island, die mit dem Soundtrack zum Zombie-Spektakel „The Walking Dead“ berühmt wurde. Ihr neuestes Werk „Beneath the Skin“ liefert u.a. mit dem Titel „Thousand Eyes“ den Soundtrack zur neuen US-Marvel-Serie „Jessica Jones“ … hörenswertes Album.
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